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ZUFO - Zukunftsmärkte der Forst-Holz-Kette

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Kontakt:
Dr. Frank Ebinger (Verbundleitung und -koordination)
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Forstökonomie

e-mail an
» f.ebinger(at)ife.uni-freiburg.de

Verantwortlich für den Abschlussbericht ist das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) GmbH, gemeinnützig, Berlin; für Fragen wenden Sie sich bitte an das IÖW unter:
» www.ioew.de
Zusendung am:
22.01.2009
Einstellung am:
16.05.2009
Dokumenttyp:
Abschlussbericht zum Projekt, ergänzt um Zusatzinformationen zum Projekt, entnommen von der Homepage des Projektes unter:
» www.zufo.de
Einleitung:
Ziel des Verbundes "ZUFO" war es, gemeinsam mit Unternehmen und Verbänden der Forst-Holz-Kette Potenziale für eine nachhaltige Entwicklung zu identifizieren, Lösungsansätze aufzuarbeiten und umzusetzen.
Thema:
Aufzeigen und gemeinsame Umsetzung der Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen und Verbände in der Forst-Holz-Kette - für eine wettbewerbsfähige, ökologisch verträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Zukunft der Branche.


Der Holzbausektor ist ein typischer Vertreter, der die derzeit zu beobachtenden Wandlungsprozesse in Forst- und Holzwirtschaft repräsentiert: Im Zuge der Globalisierung verändern sich die Wettbewerbsbedingungen, der Staat ändert sein Rollenverständnis in der Steuerung der Forstwirtschaft, und die Änderungen der Verbraucherpräferenzen stellen immer neue Ansprüche an Lösungen. Innovative Produkte und Dienstleistungen sind ebenso gefragt, wie moderne Kooperations- und Managementformen. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette - vom Baum bis hin zum fertigen Holzprodukt - steht die Branche vor der Herausforderung, ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern und zu verbessern.

Mit kontinuierlichen Wachstumsraten trotzt der Holzbau seit Jahren dem negativen Trend des Bausektors. Gründe hierfür sind die ästhetischen, gesundheitlichen, ökologischen und ökonomischen Vorteile des Baustoffes. Dieser Trend spricht für eine hohe Entwicklungsfähigkeit des Holzbau-Marktes, der Chancen für innovative und entwicklungsfähige Unternehmen und Unternehmensnetzwerke bereithält, was den Verbund bewogen hat, gerade diesen Bereich auszuwählen.

Räumlicher Ausgangspunkt für die Untersuchung ist das Allgäu. Ein hier entwickeltes Leitbild nachhaltigen Wirtschaftens dient als Orientierung bei der Suche nach tragfähigen Lösungen sowohl für die Praxispartner als auch für die unternehmensübergreifende Kooperation. Statt den Blick entweder auf die Nachfrage oder auf das Angebot zu richten, setzt der Verbund auf das Gegenstrom-Prinzip: Die Anforderungen und Möglichkeiten für die Bauholz-Kette werden aus Sicht des Marktes und aus Sicht der Forstwirtschaft zusammengebracht. Über die Laufzeit von Mai 2005 bis Mai 2008 hatte das ZUFO-Projekt in zwei ausgewählten Bauholz-Ketten Veränderungs- und Innovationspotenziale untersucht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen gingen gemeinsam mit Praxispartnern diese Aufgabe in fünf so genannten Modulen an:

Modul 1:
befasste sich mit der Frage, wie das Holzangebot für den Bauholz-Sektor flexibler und nachfrageorientierter gestaltet werden kann. Wie können die Organisationsstrukturen in der Waldwirtschaft verändert werden, damit eine solche Flexibilisierung möglich ist?

Modul 2:
untersuchte die Anforderungen und Wünsche der Endkunden wie auch der Baumärkte, Architekten und Handwerker. Welche neuen Produkte und Verfahren sind Erfolg versprechend? Was muss getan werden, um diese Zukunftsmärkte zu erschließen?

Modul 3:
nahm Kooperationen innerhalb der Kette in den Blick: Wie können Waldbau, Säge- und Holzwerkstoffindustrie sowie Holzbau noch effektiver zusammenarbeiten? Wie können Innovationsprozesse gemeinsam umgesetzt werden?

Modul 4:
betrachtete die Unternehmen selbst, ihre Ressourcen und Fähigkeiten. Was braucht ein Unternehmen, um "Produkte und Dienstleistungen von morgen" zu entwickeln? Wie können die Optionen der im Projekt erarbeiteten Szenarien für Zukunftsmärkte genutzt werden?

Modul 5:
entwickelte Beratungskonzepte für die Forst-Holz-Kette und baute dabei auf den Erkenntnissen der anderen Module auf.
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Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Broschüre "Mit Holz in die Zukunft? Eine Branche am Scheideweg" des IÖW Berlin vom 21.01.2009:

Mit Holz in die Zukunft?

Rat zur Tat: Neue IÖW-Broschüre zeigt Markt- und Entwicklungspotenziale für Unternehmen der Holzbaubranche auf

Wie lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Holzbaubranche erhalten und stärken?
Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat im Rahmen des Forschungsprojektes "Zukunftsmärkte der Forst-Holz-Kette" (ZUFO) herausgearbeitet, welche Schritte hierfür notwendig sind. Der 60-seitige Ratgeber für Holzbau-Unternehmen kann nun beim IÖW bestellt werden.

"Die Baubranche bewegt sich seit langem in einem schwierigen ökonomischen Umfeld", beschreibt Dr. Frieder Rubik die derzeitige ökonomische Großwetterlage. Rubik ist Projektleiter am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Heidelberg und Mitautor der Broschüre "Mit Holz in die Zukunft? Eine Branche am Scheideweg": "Die Unternehmen der Baubranche müssen in den kommenden Jahren bereit und in der Lage sein, Innovationen und Reformen auf den Weg zu bringen."

"Zu den wichtigsten fördernden Faktoren gehören ein gutes Unternehmensklima, eine Unternehmensleitung mit dem notwendigen Weitblick, Marktkenntnis sowie ein Gespür für erfolgreiche Produkte und Nischen", bilanziert IÖW-Autorin Esther Hoffmann. "Die Marktchancen vieler Betriebe lassen sich vor allem durch Kooperationen verbessern." Ein oftmals unterschätzter Faktor sei auch, so Rubik, eine konsequente Kundenorientierung: "Das Wissen über die Zielgruppen ist vielerorts noch sehr vage. Wir haben im ZUFO-Projekt fünf vielversprechende Kundengruppen für die Holzbaubranche ausgemacht. Kommunikationsmaßnahmen sollten daher immer passgenau auf die Erwartungen der Kunden zugeschnitten sein."

Das ZUFO-Forschungsprojekt

Die Untersuchungen des Forschungsprojektes "Zukunftsmärkte der Forst- Holz-Kette" (ZUFO) fanden im Zeitraum von Mai 2005 bis April 2008 statt. Finanziert wurde das Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft". Projektpartner waren neben dem IÖW, das Institut für Forstökonomie (IFE) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs).

Bestellung der Broschüre

Die Broschüre "Mit Holz in die Zukunft? Eine Branche am Scheideweg" ist über das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zu beziehen. Die Versandkostenpauschale beträgt 2,60 €. Wir bitten um Verständnis, dass der Versand nur gegen Vorkasse erfolgen kann.


Darüber hinaus kann die Broschüre hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:
» "Mit Holz in die Zukunft? Eine Branche am Scheideweg" (pdf-Datei 1,0 MB)

Weiterführende Informationen zum ZUFO-Projekt

unter: » www.zufo.de

Kontakt

Dr. Frieder Rubik
IÖW-Büro Heidelberg
Bergstraße 7, 69120 Heidelberg
Telefon: 06221 - 64 91 60
Fax: 06221 - 2706-0
e-mail:» frieder.rubik(at)ioew.de

oder

Claudia Nikschtat
IÖW-Geschäftsstelle Berlin
Potsdamer Straße 105, 10785 Berlin
Tel.: 030 - 884 594 - 16
Fax: 030 - 882 54 39
e-mail:» kommunikation(at)ioew.de


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