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Erschließung nachhaltiger Märkte für das Bauen mit Holz

Botton
Autor (-en):
Kora Kristof (Verbundkoordination), Willy Bierter, Lorenz Erdmann, Klaus Fichter, Justus von Geibler, Gerd Wegener, Elisabeth Windeisen
Wuppertal⁄Kleinmachnow⁄Berlin⁄München
Kontakt:
e-mail an
» kora.kristof(at)wupperinst.org oder
» andreas.werntze(at)ufz.de (für die wissenschaftliche Begleitung innerhalb des Förderschwerpunktes "Nachhaltige Waldwirtschaft")
Zusendung am:
30.09.2008
Einstellung am:
18.10.2008
Dokumenttyp:
Vorstellung des Verbundvorhabens "Holzwende 2020plus" im BMBF-Förderschwerpunkt "Nachhaltige Waldwirtschaft" mit Texten der Projekt-Internetseite (» www.holzwende2020.de) und Bereitstellung der Ergebnisbroschüre zum Projektabschluss.
Zusammenfassung:
Die Herausforderungen für die Forst- und Holzwirtschaft und das nachhaltige Bauen mit Holz standen im Mittelpunkt des Projektes "Holzwende 2020plus", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über den Projektträger Jülich gefördert wurde.
Das Forschungsprojekt "Holzwende 2020plus" hatte das Ziel, neue Märkte für den Rohstoff Holz zu erschließen. Dabei wurde insbesondere in der Baubranche nach Möglichkeiten für einen verstärkten Einsatz von Holz gesucht. Holz trägt als nachwachsender Universalbaustoff zu Energieeinsparung, Klimaschutz und Ressourcenschonung bei, sichert Arbeitsplätze in vielen Branchen und sorgt für ein gesundes Raum- und Wohnklima. Vor diesem Hintergrund wurden auf der Basis von Trendanalysen und Szenarien konkrete Strategien entwickelt, die neue Perspektiven für den Rohstoff Holz im Bausektor aufzeigen. Neue Werkstoffe auf Holzbasis, regionale Vernetzungen und Kundenintegrationsstrategien wurden in Praxisprojekten entwickelt. Das Projekt "Holzwende 2020plus" zeigt somit Wege auf, wie das große Potenzial unserer Wälder nachhaltig und vielfältig genutzt werden kann.

Logo des BIOTREE-Projektes

Abb.1: Logo des Holzwende 2020plus-Projektes

Das Projekt

Das Forschungsprojekt "Holzwende 2020plus" hat das Ziel, neue Märkte für den Rohstoff Holz zu erschließen. Dabei wurde insbesondere in der Baubranche nach Möglichkeiten für einen verstärkten Einsatz von Holz gesucht. Holz trägt als nachwachsender Universalbaustoff zu Energieeinsparung, Klimaschutz und Ressourcenschonung bei, sichert Arbeitsplätze in vielen Branchen und sorgt für ein gesundes Raum- und Wohnklima.

Vor diesem Hintergrund wurden auf der Basis von Trendanalysen und Szenarien konkrete Strategien entwickelt, die neue Perspektiven für den Rohstoff Holz im Bausektor aufzeigen. Neue Werkstoffe auf Holzbasis, regionale Vernetzungen und Kundenintegrationsstrategien wurden in Praxisprojekten entwickelt. Das Projekt "Holzwende 2020plus" zeigt somit Wege auf, wie das große Potenzial unserer Wälder nachhaltig und vielfältig genutzt werden kann.

Im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung sehen sich Forst und Holzwirtschaft großen Herausforderungen gegenüber. Im Spannungsfeld von Ökologie, Ökonomie und sozialer Sicherheit sind vor allem Visionen und Innovationen gefragt, um das große Potenzial unserer Wälder möglichst vielfältig und zielgerichtet zu nutzen. Dazu müssen Zukunftsmärkte erschlossen werden, die den Universalbaustoff Holz über das bisherige Maß hinaus und in nachhaltiger Weise im Neu- und Altbau attraktiv machen.

Projektthema:
Entwicklung konkreter Strategien zur Erschließung nachhaltiger Zukunftsmärkte für das Bauen und Sanieren mit Holz auf Basis von Trendanalysen und Szenarien und mit dem gezielten Einsatz von Markterschließungsmethoden

Ziele

Der Forschungsverbund thematisiert "Nachhaltige Zukunftsmärkte für das Bauen und Sanieren mit Holz"; es geht um die nachhaltige Erschließung von Märkten, Technologien und Produkten für das Bauen und Sanieren mit Holz.

Die Forst- und Holzindustrie befindet sich im Strukturwandel. Kennzeichnend ist die schwierige Ertragslage gerade vieler kleiner und mittlerer Unternehmen. Notwendig ist eine Effizienzsteigerung entlang der Wertschöpfungskette in der Wald-Holz-Industrie, die Erschließung neuer Geschäftsfelder und die Klärung der konkreten Nachhaltigkeitsziele - etwa ökologische Standards in Holzanbau⁄-ernte. Dieser dynamische Wandel im Umfeld der Forst- und Holzindustrie ist ein Motiv, den Verbund "Holzwende 2020plus" auf nachhaltige Zukunftsmärkte zu fokussieren. Der Fokus liegt dabei auf der Erschließung nachhaltiger Zukunftsmärkte im Bereich Bauen und Sanieren mit Holz.

Im Verbund werden dazu drei Schwerpunkte gesetzt:

Erstens werden die verschiedenen technologischen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Perspektiven der Wald- und Holzwirtschaft für die Erschließung von nachhaltigen Zukunftsmärkten für den Baubereich untersucht. Trend- und Szenarioanalysen dienen der Entwicklung eines Wendeszenarios für die Holznutzung im Baubereich.

Darauf aufbauend bearbeiten zweitens die Praxisprojekte vier Schlüsselfelder für eine nachfrageorientierte Entwicklung des Bauholz-Marktes (regionale Zukunftsmärkte für Neubau mit Holz; Netzwerke zur Altbauerneuerung mit Holz; Materialallianzen für Zukunftsmärkte; virtueller Mittelstand). Unterschiedliche Markterschließungsmethoden helfen dabei über Kundenintegration, Vernetzung und die Orientierung an den Nachhaltigkeitszielen zukunftsfähige und nachhaltige Märkte zu identifizieren und auch erfolgreich zu erschließen.

Dritter Schwerpunkt ist der Transfer; neben Publikationen und einer Informations- und Lernplattform im Internet wird ein Netzwerk mit Unternehmen, politischen Entscheidungsträgern und anderen Multiplikatoren aufgebaut sowie die Ergebnisse in der universitären Ausbildung eingebunden. Die Ergebnisse werden über die Lernplattform und Tools auch für die Qualifizierung in der Praxis nutzbar sein.

Das Projet hatte eine eine Laufzeit von März 2005 bis Februar 2008. Den Abschlussbericht "Erschließung nachhaltiger Märkte für das Bauen mit Holz" stellen wir Ihnen hier als pdf-Datei (2,2 MB) zur Verfügung:
» Abschlussbroschüre des Verbundvorhabens "Holzwende 2020plus".

Weiterführende Informationen

Auf der Internetseite des Projektes "Holzwende 2020plus"
unter » www.holzwende2020.de finden Sie weitere Informationen.

Ansprechpartner:

Leitung des Verbundes: Dr. Kora Kristof
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH
Döppersberg 19, 42103 Wuppertal

email: » kora.kristof(at)wupperinst.org
Tel.: +49 - 202 - 2492 - 183


wissenschaftliche Begleitung innerhalb des Förderschwerpunktes
"Nachhaltige Waldwirtschaft": Andreas Werntze
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Permoserstraße 15, 04318 Leipzig

email: » andreas.werntze(at)ufz.de
Tel.: +49 - 341 - 235 - 2703



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